Aether.fm Blog

Sendungsvorbereitung

Die Schwierigkeit in der Vorbereitung zu einem Interview liegt in der Balance zwischen zu viel und zu wenig Recherche. Letztlich schadet beides bei den Interviewgesprächen. Ich muss genug wissen, um mir überlegen zu können, welche Themen ich ansprechen will, gleichzeitig darf ich nicht die ZuhörerInnenposition aus den Augen verlieren, die ich beim Fragen einnehmen will.

Präsentation über Podcasts

In einer Geschichte-Vorlesung über die Analyse von bildlichen und dinglichen Quellen wurde in einer Einheit über Tonquellen gesprochen. Ich habe dafür einen kleinen Beitrag über Podcasts geliefert. Hier ist die Präsentation dazu.

 

Sendungsnachbereitung

Der größte Zeitaufwand meiner Podcastproduktion beginnt eigentlich nach der Aufnahme des Podcasts. Ich mache Multitrack-Aufnahmen, d.h., ich habe am Ende so viele Audiospuren – im wav-Format – wie GesprächsteilnehmerInnen.

Equipment: Großes Setting

Irgendwann kommt der Punkt, an dem es sich ergibt, mehr als zwei Personen zu interviewen, etwa wenn ein Forschungsprojekt von mehreren Personen bearbeitet wird. Gespräche mit 3 oder 4 Personen haben aus meiner Sicht oft eine angenehmere Dynamik, weil sich die GesprächsteilnehmerInnen gegenseitig ergänzen und aufeinander reagieren können. Die Komplexität nimmt bei mehr als 2 Mikrofonen deutlich zu: Es braucht ein größeres Audiointerface, einen Kopfhörerverstärker und einen Transportkoffer.

Equipment: Kleines Setting

Nach einigen Testläufen und Fehlkäufen, habe ich mich für folgendes Setting entschieden. Es ist vor allem auf Mobilität ausgelegt, liegt in einer mittleren Preisklasse und bietet dennoch akzeptable Tonqualität. Um so wenig Equipment wie möglich tragen zu müssen, verzichte ich mehr oder weniger auf analoge Effekte. Das ist insofern kein Problem, weil ich die Podcasts nicht live streame, sondern vor der Veröffentlichung schneide und bearbeite. Die wichtigsten Effekte für Sprachaufnahmen sind vor allem Expander und Compressor.

Equipmentfrage

Die Frage des Equipments ist einigermaßen knifflig. Die Aufnahmebedingungen werden zwar immer leistbarer, aber gleichzeitig steigt auch die Anzahl der Alternativen.

Publikumanalyse

In mehreren Besprechungen des Projektteams wurde insgesamt 8 Sendeformate entwickelt, die es unterschiedlichen UserInnengruppen möglich machen soll die Inhalte adäquat abzurufen.